Zahnarzt · Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie · Prophylaxe
Dr. Arnd Kruckenberg
Lister Meile 26
30161 Hannover

Telefon: (0511) 31 22 52
E-Mail: info@dr-kruckenberg.de

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Montag:
08:30 - 12:30 Uhr
14:30 - 18:00 Uhr
Dienstag:
08:30 - 12:30 Uhr
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Mittwoch:
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Donnerstag:
08:30 - 12:30 Uhr
14:30 - 18:00 Uhr
Freitag:
08:00 - 13:30 Uhr
Zusätzliche Sprechzeiten nach Vereinbarung

News

Impfung der zahnärztlichen Teams

Seit Inkrafttreten der Coronavirus-Impfverordnung hat sich die KZV Hessen für eine hohe Priorisierung und rasche Impfung der hessischen Zahnärzteschaft eingesetzt. Ab 27. Februar 2021 erhalten nun alle hessischen Zahnärztinnen und Zahnärzte ein Impf-Angebot.

Seit 8. Februar gilt die überarbeitete Coronavirus-Impfverordnung der Bundesregierung, die eine Reihenfolge zur Impfung festlegt. Deren nähere Ausgestaltung fällt in die Zuständigkeit der Bundesländer. Nun können sich alle hessischen Zahnärzte und ihre Praxisteams mit Priorität 1 gegen SARS-CoV-2 impfen lassen.

Dazu sagt Stephan Allroggen, Vorsitzender des Vorstandes der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Hessen: „Die Entscheidung der zuständigen Stelle beim Hessischen Innenministerium begrüßen wir ausdrücklich. Wir freuen uns sehr, dass unsere Anstrengungen für einen weiteren wichtigen Beitrag zur Sicherheit der Patienten und Praxisteams Früchte tragen. Diese sinnvolle Ergänzung der vorhandenen Hygienekonzepte ist ein Erfolg für die Kolleginnen und Kollegen und ihre Praxisteams, die auch in der Pandemiesituation jeden Tag für ihre Patientinnen und Patienten da sind.“

Tag der Zahngesundheit 2021

Am 25. September ist der Tag der Zahngesundheit. In diesem Jahr steht die Parodontitis im Mittelpunkt. Das Motto lautet: „Gesund beginnt im Mund – Zündstoff!“
Das Thema Parodontitis birgt auf vielen Ebenen Zündstoff. Zum einen handelt es sich bei dieser Entzündung des Zahnhalteapparats um eine Erkrankung, von der in Deutschland sehr viele Menschen betroffen sind. So wurde eine moderate oder schwere Parodontitis bei 64,6 Prozent der 65- bis 74-Jährigen festgestellt. In der Altersgruppe 35 bis 44 Jahre sind es 51,6 Prozent. Aber auch Jüngere können eine Parodontitis entwickeln, die zu einem Abbau des Kieferknochens und im schlimmsten Fall zu Zahnverlust führt.

Zündstoff im Zusammenhang mit der Parodontitis ergibt sich zum anderen, weil sie sich oft schleichend und unbemerkt entwickelt, ohne dass Betroffene die Symptome erkennen. Das kann besonders gefährlich werden, wenn Vorerkrankungen oder Risiken wie zum Beispiel Diabetes oder Herz-Kreislauferkrankungen vorliegen. Parodontitis kann diese Erkrankungen mitauslösen und sogar verstärken.

Der Tag der Zahngesundheit 2021 möchte aufklären, welche Warnsignale es gibt und wie man darauf reagieren sollte. Ganz gezielt geht es auch um die Frage, wie man einer Parodontitis vorbeugen kann. Dabei spielt die frühe Gesundheitserziehung durch Gruppenprophylaxe in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kitas und Schulen eine wichtige Rolle, aber auch die regelmäßige, sorgfältige Mundhygiene kombiniert mit einem gesunden Lebensstil und den Vorsorgeleistungen in der zahnärztlichen Praxis. Studien zeigen ganz klar, dass diese Maßnahmen die Wahrscheinlichkeit für eine Parodontitis sehr stark reduzieren.
Auf Twitter, Instagram und Facebook informieren wir ab sofort bis zum 25. September über unseren diesjährigen Themenschwerpunkt. Bundesweit werden Veranstaltungen am und um den 25. September über die Mundgesundheit aufklären.

Zahnärztliche Vorsorge wahrnehmen!

Mund- und Allgemeingesundheit sind eng verzahnt: Eine gesunde Mundhöhle schützt nicht nur vor Infektions- und Allgemeinerkrankungen, sondern kann sogar schweren COVID-19-Verläufen vorbeugen. Die hessischen Zahnärztinnen und Zahnärzte empfehlen Patientinnen und Patienten deshalb, zahnärztliche Vorsorgeangebote auch und besonders in der Pandemiesituation wahrzunehmen.

Die Mundhöhle übernimmt wichtige Funktionen bei der Nahrungsaufnahme und beim Sprechen, kann aber auch eine Eintrittspforte für Bakterien und Viren in den Blutkreislauf sein. Dazu sagt Stephan Allroggen, Vorsitzender des Vorstands der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Hessen: „Eine geschwächte Immunabwehr durch unbehandelte Entzündungen in der Mundhöhle ist ein vermeidbares Risiko für viele systemische Erkrankungen. Die Zusammenhänge zwischen Parodontitis und Diabetes oder auch zwischen Parodontitis und Atemwegserkrankungen sind wissenschaftlich belegt. Eine kürzlich veröffentlichte Studie aus Qatar* hat nun aufgedeckt, dass Patienten mit einer unbehandelten Parodontitis ein deutlich höheres Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf haben. Vorsorgeuntersuchungen in Zahnarztpraxen sind also medizinisch notwendige Leistungen zum Schutz der Allgemeingesundheit.“

Auch wenn keine Beschwerden vorliegen, können regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen dazu beitragen, Krankheitsbilder frühzeitig zu erkennen und erforderliche Therapien einzuleiten. Dabei muss kein Patient befürchten, in der Zahnarztpraxis ein erhöhtes Infektionsrisiko einzugehen. „Auch in Corona-Zeiten sind Patientinnen und Patienten in der Zahnarztpraxis sicher. Das im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie noch einmal angepasste Hygienekonzept in den Zahnarztpraxen gewährleistet maximalen Schutz nicht nur vor Ansteckungen mit dem Coronavirus. Patienten ist daher nicht zu empfehlen, Behandlungen zu verschieben oder auf längere Sicht zu unterbrechen, da sie damit unnötig eine deutliche Verschlechterung ihrer Mund- sowie ihrer Allgemeingesundheit riskieren“, erklärt Dr. Michael Frank, Präsident der Landeszahnärztekammer Hessen.

*Marouf Cai, Said et.al.,Association between periodontitis and severity of COVID-19 infection: a case study J Clin Periodontol. 2021. doi:10.1111/jcpe.13435

Parodontitis - Risikofaktor für schweren COVID-19-Verlauf

Ergebnisse einer aktuellen Studie zeigen einen Zusammenhang zwischen dem Vorliegen einer Parodontitis und einem schweren COVID-19-Verlauf. Demnach haben COVID-19-Patienten mit Parodontitis ein höheres Risiko für die Aufnahme auf Intensivstation, die Notwendigkeit einer unterstützten Beatmung und sogar einen tödlichen Ausgang der Erkrankung, als parodontal gesunde COVID-19-Patienten.

Damit unterstreicht diese Studie die Bedeutung der parodontalen Gesundheit hinsichtlich der Prävention und möglicherweise sogar des Managements von COVID-19-Komplikationen.

Seit einem Jahr hält die Coronapandemie die Welt in Atem. Obwohl schätzungsweise 80% der Patienten einen milden bis mäßigen Verlauf haben, bringen die Auswirkungen der Pandemie die Menschen und das Gesundheitssystem an die Belastungsgrenze, da Patienten mit schweren Verläufen auf Intensivstationen behandelt oder gar künstlich beatmet werden müssen. Daher ist es wichtig, das Risiko für einen schweren Verlauf im Vorfeld zu minimieren.

Bisher ist bekannt, dass eine Reihe von Vorerkrankungen das Risiko für schwere COVID-19-Verläufe erhöhen. Eine aktuelle, in Katar durchgeführte Studie zeigt nun, dass die Zahnbetterkrankung Parodontitis ebenfalls als Risikofaktor für einen schweren Verlauf anzusehen ist. Zwischen Februar und Juli 2020 wurde die Fall-Kontroll-Studie mit 568 Patienten unter Verwendung der nationalen elektronischen Patientenakten, die medizinische und zahnmedizinische Daten enthielt, durchgeführt. Dabei kam es bei 40 Personen im Laufe der COVID-19-Infektion zu Komplikationen (Tod, Aufnahme auf die Intensivstation oder unterstützte Beatmung).
Die Studie ergab, dass nach Berücksichtigung von Alter, Geschlecht, Nikotinkonsum und Body-Mass-Index, Covid-19-Patienten mit Parodontitis 3,5-mal häufiger auf die Intensivstation eingewiesen wurden, 4,5-mal häufiger ein Beatmungsgerät benötigten und fast neunmal häufiger sterben, als diejenigen ohne Zahnfleischerkrankungen. Ebenso waren mit Entzündungen verbundene Biomarker bei COVID-19-Patienten mit Parodontitis erhöht.

Diese Studie hilft dabei besser zu verstehen, welche Faktoren den Verlauf von COVID-19-Infektionen beeinflussen. Indem sie aufzeigt, dass Parodontitis ein Risikofaktor sein könnte, unterstreicht diese Studie die Bedeutung der parodontalen Gesundheit für die Prävention und möglicherweise sogar das Management von COVID-19-Komplikationen.

Mariano Sanz, einer der Autoren der Studie, stellte fest, dass orale Bakterien bei Patienten mit Parodontitis eingeatmet werden und die Lunge infizieren können, insbesondere bei Patienten, die ein Beatmungsgerät verwenden. "Dies kann zur Verschlechterung von Patienten mit COVID-19 beitragen und das Todesrisiko erhöhen", sagte er und empfiehlt, dass das Krankenhauspersonal COVID-19-Patienten mit Parodontitis identifizieren und bei ihnen orale Antiseptika verwenden sollte, um die Übertragung von Bakterien zu verringern.

DG PARO-Präsidentin Prof. Bettina Dannewitz ergänzt: „Die Feststellung und Aufrechterhaltung der parodontalen Gesundheit kann ein wichtiger Bestandteil der Versorgung von COVID-19-Patienten werden. Mundpflege sollte Teil der Gesundheitsempfehlungen sein, um das Risiko für schwere COVID-19-Ergebnisse zu verringern. Daher sollten regelmäßige zahnärztliche Kontrollen auch und besonders in der Pandemiesituation durch die Patienten in Anspruch genommen werden, um so vermeidbare Risikofaktoren für einen schweren COVID-Verlauf zu verhindern."

Quelle: Reference: Marouf N, Cai W, Said KN, et al. Association between periodontitis and severity of COVID-19 infection: a case-control study. J Clin Periodontol. 2021. doi:10.1111/jcpe.13435.



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Airflow-Geräte

Pulver-Strahl-Geräte, mittels derer Verfärbungen an den sichtbaren Zahnflächen entfernt werden können, ohne dass der Zahnschmelz angegriffen wird.